




Daniel Kahn ist nicht nur der Akkordeonist von RotFront - vor kurzem hat er mit seiner Klezmer-Punk-Cabaret-Band "The Painted Bird" das Album "Partisans and Parasites" veröffentlicht - an diesem Abend performt er seine Songs mit der musikalischen Unterstützung von RotFront-Mitgliedern.
Es legt auf DJ Tranqilo, der Veteran des Kaffee Burger-Dancefloors.
7 €
Adresse:
Torstraße 58-60
10119, Mitte, Berlin [Stadtplan]
U Rosa-Luxemburg-Platz, S-Bahn-Station Alexanderplatz [Fahrinfo]

| Fr | 05. Jun 09, | 21:00 | Record-Release-Estravaganza - RotFront & very special guests @ Kaffee Burger |
| Do | 04. Jun 09, | 21:00 | Record-Release-Estravaganza - RotFront & very special guests @ Kaffee Burger |
| Mi | 03. Jun 09, | 21:00 | Record-Release-Estravaganza - RotFront & very special guests @ Kaffee Burger |
| Di | 02. Jun 09, | 21:00 | Record-Release-Estravaganza - RotFront & very special guests @ Kaffee Burger |
| Mo | 01. Jun 09, | 21:00 | Record-Release-Estravaganza - RotFront & very special guests @ Kaffee Burger |
| So | 31. Mai 09, | 21:00 | Record-Release-Estravaganza - RotFront & very special guests @ Kaffee Burger |
| Sa | 30. Mai 09, | 21:00 | Record-Release-Estravaganza - RotFront & very special guests @ Kaffee Burger |
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RezensionRecord-Release-Est
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(Es hat noch niemand abgestimmt)
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Das ist doch mal ein CD-Release der Extraklasse. 7 Tage jeden Abend eine Party. Da hat sich Rotfront ganz schön was vorgenommen. Es war der 6. Tag ihres Release-Marathons. Daniel Kahn machte den Auftakt. Mit Ziehharmonika und Ukulele stimmte er das ankommende Publikum auf einen lustigen Abend ein. Unterstützt vom Klarinettisten seiner Band „The Painted Bird“ sang er Volkslieder und stellte die ersten Songs seiner neuen Platte vor. Musikalisch lässt sich die Band nichts mehr vormachen. Sie spielten gekonnt mit ihren Songs, gingen mal in Solos über, ließen sie kurz ausklingen um sie noch einmal mit voller Wucht in den kleinen Raum zu blasen. Die Bläser lieferten sich einen Wettkampf und Schlagzeuger Jan Pfennig sah in kurzer Hose ohnehin aus, als wäre das Konzert eine Sportveranstaltung Nach der Pause legte die Band nochmal einen Zahn zu. Spätestens bei dem absoluten Party-Knaller „Remmidemmi“ war das Publikum in einem fortwährenden Hüpfzustand gefangen. Auch die Bandmitglieder waren nicht mehr zu bändigen. Sängerin Dorka Gryllus musste sich immer häufiger ausruhen und Mad Millian feierte vor der Bühne weiter, nachdem ihn die Menge durch den ganzen Raum getragen hatte. Nach der 2. Zugabe war das Konzert dann doch zu Ende. Aber heute Abend lässt es die Band noch einmal krachen. Damit endet ein erfolgreicher Marathon, der mit Sicherheit die CD-Verkäufe kräftig ankurbeln wird. Felix Bielefeld, Stadtmonster.de | ||
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Klatsch & InfoInterview mit Yuriy Gurzhy und Simon Wahorn von Rotfront am 28.4.2009 Do 30. Apr 09, 16:38 (Es hat noch niemand abgestimmt)
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Stadtmonster: In einem Monat kommt euer 1. Album raus. Was haben wir zu erwarten? Yuriy: Natürlich die beste Platte aller Zeiten. Es ist ein absolutes Crossover-Produkt, das in keine Schublade gesteckt werden kann. Ich bin seit mittlerweile 10 Jahren DJ der Russendisko und Simon, der gerade Kaffee holt, macht auch legendäre Hungaro-Grooves. Wir spielen also die Musik aus unseren Heimatländern. Die hat sich auch schon in Westeuropa etabliert. Als ich nach Deutschland gekommen bin, fehlte mir eine Veranstaltung, bei der meine Lieblingsmusik gespielt wurde. Deswegen bin ich DJ geworden. Die Musik hat sich als sehr tanztauglich ergeben. Unsere Musik ist schon ein bisschen anders, als die Musik hier. Rotfront bildet da eine Brücke zwischen unserer alten und neuen Heimat. In unseren Texten setzen wir uns mit unserem Leben fernab der Heimat, hier in Berlin auseinander.
Yuriy: Am Anfang gab es schon den Namen und die Band. Aber es waren andere Leute und wir spielten mehr als Hobby. Damals waren wir noch mit anderen Sachen beschäftigt und konzentrierten uns eher darauf Musik zu covern. Wir haben damals Lieder gecovert, die keiner kannte. Es waren alte Lieder aus der Ukraine und aus Ungarn. Wir wollten Die einfach in neuen Arrangements spielen, sie modern klingen lassen.
Yuriy: Die war perfekt. Wir haben uns auf natürliche Weise ergänzt, denn er kommt aus einer anderen Ecke, mit der wir aber viel anfangen können. Ich mag seine Produktionen. Und wir haben auch sonst viel gemeinsam. Wir beide sind große Reggae-Fans. Er kommt eigentlich aus einer Hiphop-Ecke, das ist für uns auch ein wichtiges Thema. Weil wir beide noch andere Dimensionen in unserer Musik haben, konnten wir uns gegenseitig bereichern. Es hat Spaß gemacht. Für uns waren seine Erfahrungen sehr wichtig.
Simon: Natürlich.
Simon: Die kamen einfach nacheinander.
Yuriy: Solange es weniger als 9 sind funktioniert es eigentlich immer.
Simon: Yuriy schreibt am meisten. Wir beide schreiben eigentlich alles. Jeder schreibt was für sich und das entwickeln wir dann zusammen
Yuriy: Im Studio gibt es verschieden Phasen. Wenn man einzelne Spuren aufnimmt, ist das eher harte Arbeit.
Yuriy: Das ist eigentlich zufällig entstanden. Die erste Besetzung war eher deutsch. Wir hatten da noch einen MC, der hat auf Englisch gerappt. Für uns war es klar, dass wir in unserer Muttersprache singen. So waren wir schon ein wenig international. Wir haben aber nicht geplant so viele Nationalitäten aufzunehmen. Geplant waren nur viele Backgroundtänzerin
Simon: Wir sprechen deutsch. Wir wohnen alle in Berlin.
Simon: Es ist schwierig, aber wir sind alle bereit zu opfern, wenn es darauf ankommt.
Yuriy: Die Beschreibungen sind immer doof. Das ist ein Pool von Schubladendenken. Wenn man sagt man macht das Eine, grenzt man das Andere aus.
Simon: Der Name Emigrantski Raggamuffin sagt alles über uns aus. Wir sind alle Emigranten und bringen unsere Kultur mit in den Sound. Wenn man seine Heimat verlässt, bekommt man eine andere Sicht auf seine Kultur. Das heißt, dass wir diese verschiedenen Kulturen offen miteinander…
Beide: Hoffentlich. Da gibt’s dann ein Regal, da stehen nur wir drin.
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Klatsch & InfoCD-Release-Estrava (Es hat noch niemand abgestimmt)
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Zur Veröffentlichung ihres Debütalbums „Emigrantski Raggamuffin“ veranstaltet Rotfront vom 30.5. bis zum 5.6. einen Releasemarathon. 7 Nächte lang erwartet uns ein buntes Programm mit DJ-Programm und Live-Performance von Rotfront und Gästen. Mit dabei sind Freunde der Band, die maßgeblich an der Entstehung des Albums beteiligt waren. Dazu werden einige Mitglieder von Rotfront ihre Soloprojekte vorstellen. | ||
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