Videos (1)
Galerie
Freunde
Letzte Besucher
Beiträge





Das ist eine One-Man-Show, wie sie die Welt noch nie gesehen hat. Das ungewöhnliche Lineup aus einem Drumset, modularen Synthesizern und selbst entworfener Loop- und Triggertechnik wird von einem einzigen Musiker bedient: Sebastian Arnold, der „mad scientist drummer“, dem nicht nur hinterhergesagt wird, er spiele im Studio alle Instrumente immer heimlich selbst neu ein, sondern der nun endlich seine Bestimmung gefunden hat, als Pionier einer neuen Garde elektronischer Musiker, abseits des Loop- und Laptopmainstreams.
Seine Einzigartigkeit verdankt Sebastian Arnold seinem Instrument: das akustische Schlagzeug, dessen Klänge er gefühlvoll auslotet, die Trommeln singen lässt, die Becken zum atmen bringt. Dieser Sound klingt wie eine Jazzcombo, er entsteht aus dem Moment, er ist direkt, ehrlich und raumfüllend. Doch sobald der Rhythmus steht, beginnt er zu schweben, verbündet sich mit der Time gegen die Bassline zum großen Duell und peitscht von Synkope zu Synkope.
Die Kompositionen bauen auf der Interaktion zwischen Spieler und Instrument auf, auf einer engen Verdrahtung des Drumsets mit dem elektronischen Equipment und ausgeklügelter musikalischer Logik, die die Basis vieler Songs darstellt. So entstehen eindringliche Klangwelten durch die reine Kopplung von Trommelschlägen mit dem Synthesizer, Verdichtung des Sounds durch Echtzeitmanipulation der Klänge im Raum und klassische Spielweisen an Drums, Percussion und Tasteninstrumenten.
Über ein Jahr lang durfte sich das Konzept des Künstlers nun beweisen und festigen, begleitet durch eine Deutschlandtour, die inspirierende Zusammenarbeit mit verschiedenen Gastmusikern und das erfolgreiche Albumrelease auf dem jüngst in Berlin gegründeten Label beeah–music. Die Bausteine sind gelegt für die kommende Live-Veröffentlichung „Attempt to change a running system e.p.“, deren programmatischer Titel erneut ein Versprechen an das gespannte Publikum sein wird.








